Öffentliche Auftraggeber

Hochschule mit 2 Standorten

Verwirklichung

Die Hochschule umfasst zwei Standorte, wobei am ersten Standort ca. 800 Teilnehmer und am zweiten Standort ca. 400 Teilnehmer arbeiten. Jeder Standort bekam eine Siemens HiPath 4000 Anlage. Als Endgeräte wurden hauptsächlich Siemens optiPoint 500 standard, optiPoint 500 advance und Siemens SL1 eingesetzt.

Beide Standorte wurden über eine IP-Netzwerk-Strecke vernetzt. Zusätzlich besteht eine S2M-Anbindung für internen Sprachverkehr und für das Backup. Die Vernetzung erlaubt das Sichern aller wichtigen Dateien. Der Hauptstandort ist Sitz des Hauptadministrators. Hier wurden alle wichtigen Applikationen eingerichtet, wie elektronisches Telefonbuch (DTB), Gebührenerfassung (AM-Win) und das Voicemail-System (Xpessions). Das gesamte System ist so aufgebaut, dass die Applikationen von beiden Standorten aus administriert werden können.

Weiterhin verfügen beide Standorte über ein DECT/GAP-System, das so eingerichtet wurde, dass ein Roaming zu beiden Standorten möglich ist. Dies bedeutet: Ein Teilnehmer kann mit seinem DECT-Apparat von einem Standort zum anderen wechseln, und er ist immer unter der gleichen Rufnummer erreichbar. An diesen DECT/GAP-Apparaten sind die Leistungsmerkmale DTB und Xpressions nutzbar.

Am Standort 1 ist zusätzlich zur Haupt-TK-Anlage ein abgesetztes Shelf eingerichtet. Darunter versteht man eine kleinere Unteranlage, die von der Hauptanlage gesteuert wird. Die Anbindung erfolgte per IP-Umsetzer über LWL. Damit stehen auch an diesem abgesetzten Shelf alle Leistungsmerkmale zur Verfügung, die auch die Hauptanlage hat. In einem weiteren Gebäude wurde darüber hinaus ein reines VoIP-Systems eingerichtet, mit den entsprechenden IP- Telefonen vom Typ Siemens optiPoint 410.

Besondere Merkmale des Standorts 1 sind eine CTI-, Voice- und Fax-Integration. Die Mitarbeiter nutzen diese Funktionalitäten an ihrem Arbeitsplatz auf der Basis von Lotus Notes bzw. Microsoft Exchange. Somit ist es möglich, den ankommenden Anrufer sofort über den Rechner zu identifizieren, da alle vorhandenen Informationen sofort angezeigt werden. Zur komfortablen Nutzung dieser Applikation wurde IVR integriert.

Des Weiteren wurde ein Alarmierungssystem aufgebaut, das über einen DAKS-Server verwirklicht wurde. An ihn ist der hausinterne EIB-Bus angeschlossen. Eingehende Störungsalarme werden vom DAKS-Server ausgewertet. Anschließend benachrichtigt die TK-Anlage die entsprechenden Personen oder Personengruppen. Die Signalisierung erfolgt entweder über DECT/GAP-Geräte, über das GSM-Netz oder über das Festnetz.

Als Besonderheit wurde ein Ortungssystem aufgebaut, das über einen speziellen Ortungsserver und dem DAKS-Server verwirklicht wurde. Somit ist es möglich, im Alarmfall eingerichtete DECT/GAP-Teilnehmer auf dem Hochschulstandort zu orten. Gleichzeitig erfolgt eine Dokumentierung des Alarms (Werkschutzverlauf).