Industriekunden

Industriekunde mit mehreren, internationalen Standorten

Verwirklichung

Bei diesem international agierenden Kunden wurde im Stammhaus eine TK-Anlage Siemens HiPath 4000 installiert. An sie sind ca. 200 Teilnehmer angeschlossen. Bei Berlin befindet sich eine zweite Niederlassung mit ca. 80 Teilnehmern. International gibt es Niederlassungen in London, der Schweiz und in Wien mit je ca. 30 Teilnehmer. Die Endgeräte bestehen zum größten Teil aus Siemens optiPoint 410 IP-Telefonen vom Typ standard und advance.

Die gesamte TK-Anlage wurde als reinrassiges VoIP-System, auch über WLAN verwirklicht. Dies bedeutet: Alle Telefone, ob schnurgebunden oder schnurlos, sind über ein TCP/IP-Netzwerk an die TK-Anlage angebunden. Somit sind überall eine hohe Mobilität und Flexibilität gegeben. Die schnurgebundenen Apparate sind in jeden Netzwerkport steckbar. Damit ist immer die gleiche eingerichtete Rufnummer nutzbar, ohne dass eine Umprogrammierung erfolgen muss.

Mit diesem System wurde an allen Standorten eine TK-Lösung verwirklicht, bei der es 100%ig übergreifende Leistungsmerkmale gibt. Die Standorte Berlin, London, Wien und in der Schweiz wurden mit dem Stammhaus über TCP/IP zu einer homogenen Einheit vernetzt. Da es sich nun um ein einziges großes Netzwerk handelt, können an allen Standorten die gleichen Features genutzt werden. So ist es beispielsweise möglich, von London nach Berlin intern über die TK-Anlage zu telefonieren.

Als besonderes Merkmal wurde eine CTI-, Voice- und Fax-Integration implementiert, so dass man am Arbeitsplatzrechner auf Basis von Lotus Notes diese Leistungsmerkmale nutzen kann. So ist es möglich, den Anrufer sofort über den Rechner zu identifizieren, da die kompletten Informationen am PC angezeigt werden. Zur komfortablen Nutzung dieser Applikation wurde IVR integriert.

Bei den Niederlassungen wurden Unteranlagen, so genannte abgesetzte Shelfs (Access Points), installiert, die von der TK-Anlage am Stammsitz aus gesteuert werden. An allen Standorten wurde als Besonderheit Voice over WLAN verwirklicht, mit einer Vernetzung über die Access Points und Gateways. Die Access Points wurden zusätzlich mit einer Notfallsteuerung versehen. Dies heißt, dass bei einem eventuellen Ausfall der Hauptanlage am Stammsitz die Access Points der Niederlassungen von eigenen Notfallprozessoren gesteuert werden, und somit erreichbar bleiben. Voraussetzung dafür sind eigene Amtsanschlüsse mit einer eigenen Rufnummer an den jeweiligen Access Points.